Mit Tuba und Miau - Ohrenschmaus 11.09.2025

Wie in den vergangenen Jahren, ließen sich wieder zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer diesmal an einen besonderen Ort in Seebronn locken, um Literatur zu genießen. Der Ort: Bürgertreff A18; die Lesenden: Franziska Renner und ihr Vater Bernhard Renner

blick zum lesesessel

Bernhard Renner startete mit dem Buch Kein Aufwand von Andreas Martin Hofmeir. Hofmeier ist ein exzellenter Tubaspieler und Mitbegründer der Blasmusikgruppe LaBrassBanda. Er erzählt in dem Buch mit köstlich komischen Geschichten und Anekdoten seinen Weg zur Tuba, die Bernhard Renner kongenial vortrug. Leitmotivisch kam immer wieder die große Einsicht: Tubist wird man, weil man für ein anspruchsvolles Instrument keinen Ehrgeiz hat.

bernhard renner

Den zweiten Text des Abends trug Franziska Renner vor. Sie las pointiert Episoden aus Hape Kerkelings Buch: Pfoten vom Tisch! Meine Katzen, andere Katzen und ich.
Der kleine Hans-Peter sollte nach dem frühen Tod seiner Mutter einen Hund als Gefährten bekommen – was er vehement ablehnte – und damit sein Cat-Coming-out hatte. Tragikomisch wie die Großeltern vermeintlich Hans-Peters Katze, die während seiner Abwesenheit in den Ferien, vor Kummer verhungerte, begruben und wie dann das echte Peterle vom zurückgekehrten Hape wieder angelockt wurde.

franziska renner

Wir denken man kann erahnen, dass an diesem Abend viel gelacht wurde.

Anders als in allen bisherigen Ohrenschmäusen gab es keine vorgetragene Musik – die Zuhörerinnen und Zuhörer wurden selbst aktiv. Mit dem Kanon Oh, wie wohl ist mir´s am Abend wurde die Veranstaltung eröffnet und mit dem Lied Der Mond ist aufgegangen beendet. Die etwa fünfzig Gäste ließen sich willig darauf ein.

Mit herzlichem Dank an den  Verein Zuhause in Seebronn für die Überlassung der schönen Räumlichkeit und dem Musikverein für die Technik bendete man den schönen Vorleseabend.

zuhörerschaft
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